Richtig versichert bei Extremwetter

Weltweit haben im vergangenen Jahr Naturkatastrophen zu Schäden in Höhe von 210 Milliarden Dollar geführt. In den meisten Fällen verursacht durch Extremwetterereignisse. Das dramatische daran: Menschen verlieren nicht nur ihr Hab und Gut, sondern stehen häufig auch vor dem finanziellen Ruin, denn weit weniger als die Hälfte der Gesamtschäden war versichert.

Auch die Flutkatastrophe in Deutschland hat diesen Sommer viele Betroffene über Nacht in echte Notlagen geführt und gezeigt, wie wichtig neben einem angemessenen Gebäudeschutz, auch die richtigen Versicherungen sind. „Entscheidend ist eine sogenannte Elementarversicherung. Nur sie deckt wirkliche substanzielle Schäden auch wirklich ab“, erklärt Haspa-Versicherungsexpertin Christiane Thiele.

Hamburger Immobilienbesitzer sind in dieser Hinsicht besonders sorglos. Nur etwas mehr als jeder Vierte hat auch eine solche Elementarschadenversicherung abgeschlossen. Das liegt vor allem daran, dass viele Hausbesitzer davon ausgehen, dass sie mit einer Wohngebäudeversicherung und einer Feuerversicherung ausreichend geschützt sind. Leider ein Fehlschluss. Die Wohngebäudeversicherung deckt zwar Schäden am Haus ab, die durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser entstehen und die Feuerversicherung schließt neben Brand auch Blitzschlag, Überspannung durch Blitz oder Explosion ein. Aber erst mit der Elementarversicherung werden auch Schäden abgedeckt, die durch Überschwemmung etwa bei Deichbruch, Erdbeben, -senkungen, -rutsche, Schneedruck und Lawinen am oder im Gebäude entstanden sind.

Die Preise für Elementarversicherungen sind mit Blick auf den potenziellen Schaden sehr überschaubar und liegen im Mittel bei etwa 100 Euro pro Jahr, bestätigt die Hamburger Feuerkasse – Kooperationspartner der Haspa in Versicherungsfragen.

Ist Ihre Immobilie richtig versichert? Machen Sie den Versicherungs-Check.


Veranstaltungstipp

Die Haspa ist Partner des 11. ExtremWetterKongress vom 22. bis 24. September in Hamburg.

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